Indirekteinleiter

Von einer Indirekteinleitung spricht man immer dann, wenn Abwasser über eine öffentliche Kanalisation und eine daran angeschlossene Abwasserbehandlungsanlage (Kläranlage) entsorgt wird. Somit sind alle Grundstückseigentümer, die über einen Kanalanschluss verfügen, Indirekteinleiter.

Eine Überwachung findet aber nur bei Einleitern statt, die Produktionsabwasser in die öffentliche Kanalisation einleiten. Diese Einleiter werden in einem Abwasserkataster erfasst und nach Gefahrenklassen eingestuft.

Die Überwachung geschieht durch Probenahme (Einhaltung der Grenzwerte der Parameter, die in der Abwassersatzung festgelegt sind).

Grund der Überwachung:
Der Bestand und der Betrieb von Abwasseranlagen, sowie die Reinigungswirkung der Kläranlagen darf nicht gefährdet werden.
Das in den Kläranlagen beschäftigte Personal darf in seiner Gesundheit nicht gefährdet werden.
Ebenso muss die Bau- und die Anlagensubstanz geschützt werden.

Für weitere Einzelheiten wenden sie sich an Frau Sievers